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Schottland/Wales/England - 2001 - Reise zu den Orten der Kraft

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltete der Yggdrasilkreis auch in diesem Jahr wieder eine längere Reise zu verschiedenen Kraftplätzen. Schwerpunkt dieser Reise war diesmal der äußerste Norden Schottlands mit den zugehörigen Orkney Inseln.

Am Samstag den 21.07.2001 machte sich eine Gruppe von Jung- und Altheiden auf den Weg nach Schottland. Nach ca. 1 stündigem Flug erreichten wir endlich den Flughafen Stansted. Mit einem gemieteten Auto verließen wir fluchtartig die Industriestädte in der Umgebung Londons mit dem Ziel so schnell wie möglich die traumhafte Natur Schottland zu genießen.

So motiviert erreichten wir schon am Abend die Grenze von Schottland. Als erste Anlaufstelle hatten wir eine Jugendherberge in Ninebanks gewählt. Und jetzt kam die Überraschung. Wir waren müde und eigentlich froh überhaupt noch zur später Stunde einen Schlafplatz zu bekommen, hatten wir plötzlich ein ganzes wunderschönes Haus mit offenem Kamin für uns. Den Abend genossen wir dann auch entsprechend mit Bier und Harfenklängen voller Freude über die gelungene Anreise.

Recht früh machten wir uns dann am Sonntag auf den Weg nach Edinburgh. Die zweitgrößte Stadt Schottlands. Das Wahrzeichen dieser Stadt ist Edinburgh Castle, das auch gleichzeitig den Mittelpunkt der Stadt bildet. Nach der Besichtigung der Altstadt von Edinburgh nahmen wir uns dann noch ausgiebig Zeit Edinburgh Castle zu erkunden und beschlossen gleich die gesamte Nacht in Edinburgh zu verbringen.

Loch Ness, ein See der sofort mit Schottland in Verbindung gebracht wird, war dann auch das Ziel unserer Reise am 3. Tag. Loch Ness hat das größte Wasservolumen aller britischen Seen. Er ist 1 ½ km breit, 38 km lang und 220 Meter tief. Er ist Teil des Great Glen, jenes großen Grabens, der vor rd. 2 Millionen Jahren aufbrach und die Highlands von Nordosten nach Südwesten durchschnitt. So viel zu den Fakten. Einfacher ausgedrückt der See ist einfach wunderschön. Wir hatten das Glück den See und die Landschaft bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein zu besichtigen und zu genießen. In einer Jugendherberge bekamen wir dann noch Zimmer mit Ausblick auf das Loch Ness und ließen so den Abend in dieser zauberhaften Stimmung ausklingen.

Die nächsten beiden Tagen waren den Orkneys gewidmet. Die Orkney-Inseln bestehen aus 70 Inseln, davon sind ungefähr 20 bewohnt. Der südlichste Punkt der Orkney-Inseln ist nur 15 km von Nordschottland entfernt. Von Inverness zu den Orkneys hatten wir somit noch einige Meilen Fahrt vor uns. Aber die Wettergeister meinten es gut mit uns. Wir fuhren durch eine wunderschöne Landschaft in den Norden Schottlands. Beeindruckend ist besonders der Wechsel von Bergen, Wäldern und dem Meer eine wahre Freude für das Auge und das Herz. Wir setzen noch am selben Abend auf die Insel über. Nach dem wir uns mit reichlich Lebensmittel eingedeckt hatten, feierten wir unsere Ankunft auf der Insel mit einem Festmahl und dem leckeren Orkney-Bier.

Am folgenden Morgen besuchten wir als erstes Skara Brae ein Dorf das seinen Ursprung vermutlich in der Mitte der 3 Jahrhunderts hat. Es sind acht Häuser, deren Dächer aus Walknochen bestanden die mit Tierfellen und Grasboden bedeckt waren. Man konnte erahnen wie es hier in vergangenen Zeiten aussah. 

Unser nächstes Ziel waren die  Standing Stones, ein ursprünglich aus 12 Monolithen gebildeter Steinkreis (ca. 3000 v. u. Z.). Heute stehen insgesamt nur noch 4 Steine. Der größte ist über 5 Meter hoch. Die Steine bilden zusammen einen Kreis von ca. 30 Metern Durchmesser. Da die Steine gerade von einem Schwarm von  Midgis besucht wurde, ließen wir diesen den Vortritt und besuchten die Steine auf unserem Rückweg. Das nächste Ziel war der Ring of Brogar. Der Steinkreis hat einen Durchmesser von 104 Metern und wurde zwischen 2500 und 2000 v.u.Z. errichtet. Schon allein aus ästhetischen Günden ist es Wert diesen Kultplatz zu besichtigen.

Der Platz hat eine recht starke energetische Ausstrahlung und lädt einfach zum Meditieren und wegfliegen ein. Im Gegensatz zu Stonehege ist der Platz aber offen, so daß wir uns ganz auf den Platz einlassen konnten. Es war wunderschön dort zu meditieren und den Blick auf das Meer zu genießen, den Klängen der Harfe zu lauschen, die  eine vorbeigehende Besucherin so berührte daß bei ihr Tränen flossen. Weiter ging es nun nach Mae Howe eine der ältesten Kammergäber der Megalithkultur und das berühmteste dieser Art in Westeuropa. Man gelangt in den Innenraum durch einen sehr niedrigen elf Meter langen Gang und von dort in eine große innere Kammer, von der weitere kleine Kammern abgegehen. Auf den  Wänden der inneren Kammer sind Runeninschriften zusehen.

Neben den verschiedenen Kultplätzen bezaubern die Orkenys aber besonders durch ihre Energien die etwas ganz feinfühliges und leichtes an sich haben.

Am Donnerstagmorgen machten wir uns dann mit der Fähre auf den Rückweg von den Orkney, vorbei an Robbenbänken und erreichten nach einer Fahrt in der wir die Schönheit der Natur genossen  in der Nähe des Meeres eine alte abgelegen Mühle mit zugehörigem Bach , die als Jugendherberge umgebaut war. Das  Baden im Mühlbach erweckte dann am Freitagmorgen unsere Lebenskräfte. Einfach klasse in der freien Natur zu baden. Als wir dann auf unserer Fahrt Wales erreichten stand der Mond schon am Himmel. Vorbei an dunklen Hecken, durch verschlungene Wege und über felsige Pfade erreichten wir in einer romantischen Mondesnacht unserer Herberge. Wir konnten nur ahnen, wie die Landschaft hier aussah, als wir dann zu später Stunde noch im Freien gemütlich den Tag ausklingen und den Rufen der Käuze, Fledermäuse und anderen Wesen des Waldes  lauschten.

Der kommende Morgen war überwältigend. Als wir aus unserer Jugendherberge herauskamen waren die meisten von dem Anblick so ergriffen, daß wir uns erst einmal hinsetzten und die Landschaft die voller Kraft und Schönheit war auf uns wirken ließ. Es war alles lichtdurchflutet, grüne Wiesen und majestätische Bäume inmitten der hügeligen Landschaft Wales. Die dargebotenen Harfenklänge verstärkten noch die Stimmung, so daß dieser Anblick bestimmt bei den Reisenden immer wieder eine angenehme Erinnerung hervorruft.

Auf unserer Fahrt zum Flughafen am Samstag besuchten wir dann noch einen Friedhof mit tausendjährigen Eiben, der den Teilnehmern der letztjährigen Walesreise noch bekannt sein durften. Eine längere Pause machten wir bei der Quelle in Glastonbury, die ein großer Garten umgibt und auch uns auf unsere Reise an diesem heißen Tage erfrischte und belebte. Eine kurze Rast legten wir noch bei Stonehege ein und verbrachten noch eine angenehme Zeit bei einem stimmungsvollen Sonnenuntergang in Avebury.

Voller wunderschöner Erinnerungen an die traumhafte Landschaft Schottlands, der Orkneys   Wales und Englands machten wir uns dann am Sonntag auf den Rückweg. Vielen Dank allen guten Geister die uns so wohlgesonnen auf dieser Reise waren, für das Wetter, die prachtvolle Landschaft, den Schutz und auch dank an alle Teilnehmer für die harmonische Stimmung, das Lachen und das Vertrauen. Seid gesegnet.

 

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