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Der große Kilt

(The Great Kilt, The Great Plaid, The Belted Plaid, The Breacan Feile, The feileadh mhor oder philamore)

Der große Kilt wird schriftlich erstmals 1594 erwähnt. Nach Schottland eingeführt wurde dieses Kleidungsstück, ein langes Tuch aus Leinen, das um Hüften und Oberkörper gewickelt wurde, von aus Irland einwandernden Siedlern, die die in den Highlands heimischen Pikten vertrieben. Wahrscheinlich waren diese Tücher mit Safran gefärbt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass unsere Ahnen auch vorher schon, die von ihnen gewebten Stoffe je nach praktischem Nutzen oder modischem Geschmack, um sich zu wickeln wussten. Die Art und Weise wechselte wahrscheinlich je nach Region oder Epoche, sowohl auf dem Festland wie auf den Inseln.

1703 wird zum erstenmal der Tartan (ca. 4,5 - 7 m langes und ca.1,5m breites Tuch aus  kariertem Wollstoff) als Erkennungszeichen der schottischen Clans schriftlich erwähnt.

Ein Beweis für die frühere Existenz von Tartan geht zurück ins 3. Jahrhundert n. Chr., als eine kleine Probe eines wollenen karierten Stofftuches als Stöpsel (Pfropfen) in einem Tontopf genutzt wurde, um einen kostbaren Schatz von Silbermünzen, vergraben in der Nähe der Römischen Antonine Wand nahe Falkirk, zu schützen. Die zwei Farben dieser Probe wurden identifiziert als das ungefärbte braun und weiß der einheimischen Soay Schafe.

Während des 18. Jahrhunderts veränderte sich die Trageweise des Kilts zugunsten des Short Kilt, bei dem gewissermaßen der untere Teil des belted Plaid erhalten blieb.

Um ein Erstarken der Highlands zu vermeiden, erließ die englische Regierung 1746 ein Gesetz das jedem Highlander das Tragen von Waffen verbot.

Ein Jahr später beschränkte der sogenannte „Dress Act“ das Tragen von Highland-Kleidung.

Das öffentliche Tragen von plaid, philbeag, belted plaid, trews, shoulder belt, oder little kilt wurde mit 6 Monaten Gefängnis bestraft. Das zweite Vergehen dieser Art bescherte dem Träger einen 7jährigen Aufenthalt auf einer Überseefarm. Sogar die Bagpipes wurden als „Instrument des Krieges“ verboten. Nur in der Armee blieb das Tragen erlaubt.

Bei Aufhebung des „Dress Act“ 1783 hatte sich die Struktur des „keltischen“ Lebens dauerhaft verändert. Er hatte die Veränderung in der Highland-Gesellschaft so sehr beschleunigt, dass viele der alten Traditionen und Bräuche verloren gingen.

Der Kilt wurde jetzt zu einem modischen Experiment der Elite der englischen Gesellschaft.

Mit dem Beginn der industriellen Revolution und der genauen Kopie der Muster durch Maschinen begann die Massenproduktion von Tartan.

 

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