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Veranstaltungsberichte

 

Weisheit der Natur - Weisheitstraditionen und Kraftorte

Druidische Wanderung an den Externsteinen am 20. Mai 2008 mit den Druiden Philip Carr Gomm /I\
und Volkert Volkmann /I\ OBOD/CD

Die Veranstaltung wurde begleitet vom Harfenspiel der Comardiia Druuidiacta und einem Abschlussritual.

Veranstalter: J. Kamphausen Verlag GmbH und Comardiia Druuidiacta













Philip Carr-Gomm
ist seit 1988 der spirituelle Leiter des größten Druidenordens der Welt, des Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD). Er ist Psychologe und Psychotherapeut, Montessori-Pädagoge und Gründer der Lewes Montessori School. In seiner Arbeit verbindet er das alte Wissen der druidischen Tradition mit modernen psychologischen Erkenntnissen. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau Stephanie Carr-Gomm und seinen Kindern in Sussex, England.

Weitere Informationen im Internet unter: www.druidry.org und
www.philipcarrgomm.druidry.org

 

Volkert Volkmann wurde 1979 in die Europäische Naturreligion eingeweiht und erlangte 1986 den Meistergrad.Oberster Druide der Comardiia Druuidiacta und der Nemeton Dearraich Grove des  OBOD Initiator der ersten heidnischen Baumpflanzungen „Kreis der Bäume“ und experimentellen Erfahrungsfelder (Heidentage) und Kunstprojekte.

1. Vorsitzender des Dachverbandes für traditionelle Naturreligion „Kulturgeister e.V “. Lehrt auf Seminaren und Vorträgen und als Dozent auf internationalen Kongressen. Radio und Fernsehinterviews  im In- und Ausland, sowie viele Print - und Musikpublikationen.

Weitere Informationen im Internet unter: www.keltia.de und
www.kulturgeister.de

 

Kommentar von Philip Carr-Gomm über die Veranstaltung

Well! What an amazing ten days that has been. I have just got back and if I sit and close my eyes this is what I see: a dozen of us seated around the fire in the Celtic village of Sunna. As the flames dance, so do two remarkable women whose movements are led by Celtic instruments; a dord, drums, rattles and even a reconstructed 'gong'. 'Druids Delight' (Mead and sparkling dry white wine) is drunk, spirits soar.

The next day, high on a hill, at the site of an ancient settlement, we gaze out at the volcanic landscape of former East Germany, with two great salt piles in the distance, like surreal white mountains in the green landscape.

Then the memory changes to Stefan and I running around Bonn the next day trying to catch glimpses of Green Men (or Women!) in some of the old churches, before getting to the airport.

And now the scene changes to that extraordinary day at Externsteine. What a place! I know it has been visited by unsavoury characters in the past, but there is a clear energy here, coming no doubt from the two springs, the rocks themselves and the beautiful landscape around it. It's a shame that at the old festival times too much of a party atmosphere arises. The same thing happens in England with Stonehenge filled with 60,000 people - many of them drinking too much - at the Summer Solstice. But for us it was sheer magic. Volkert guided us around the site expertly and the 'surprise' he arranged for us was extraordinary. The flaming torches, the old chants, the Swan story and dance - all turned the evening into one I will never forget. It was quite simply remarkable!

Druids are good at creating memorable events - part of a Druid's work seems to be re-enchanting the world so it is no longer 'ordinary' but out of the ordinary, unimagined, tantalising!

I would like to take this opportunity to thank everyone who made the tour possible - all the participants (and it was so good to meet members of the Order whom I hadn't met before even though we had communicated sometimes for years by mail or email); Volkert and his grove who went to great lengths to create a spectacular evening for us; the two Reinharts (you know why!); Steffi who took really good photos and Bjorn who made the lovely little movie clip you can see on this blog; Stefan of Arun Verlag, who publishes The DruidCraft Tarot in German, and with whom I enjoyed long and vigorous conversations about challenging and difficult subjects; and Dirk Grosser of Aurum Verlag who publish the Druid Plant and Animal Oracles in German, and who arranged most of the tour. Dirk and Aurum are remarkable for the care they take of their authors. Thank you!

Quelle: Reisetagebuch www.carr-gomm.blogspot.com
 

Sinngemäß übersetzt von Nemeton Dearraich Grove OBOD

Schön! Welche erstaunlichen  zehn Tage, das gewesen sind. Ich bin gerade zurückgekommen, und wenn ich sitze und meine Augen schließe, ist es das, was ich sehe: Ein Dutzend von uns sitzt um das Feuer im keltischen Dorf von Sunna. Der Tanz, von  zwei bemerkenswerten Frauen, deren Bewegungen durch keltische Instrumente begleitet wurden; ein Dord, Trommeln, Rasseln und sogar ein nachgebauter 'Gong'. 'Druiden Delight'  ein Getränk aus Kräutern und perlendem trockenen weißen Wein.

Am nächsten Tag, hoch auf einem Hügel, an der Seite einer alten Ansiedlung, schauen wir auf die vulkanische Landschaft des vorigen Ostdeutschlands mit zwei großen Salz-Bergen  in der Ferne wie surreale weiße Berge in der grünen Landschaft.

Dann ändert sich das Bild in meinem Gedächnis - Stefan und ich, durchlaufen Bonn, Besuch in einigen der alten Kirchen, vor der Fahrt zum Flughafen.

Und jetzt ändert sich auch diese Szene- wird  zu diesem außergewöhnlichen Tag an Externsteinen. Welch ein Platz! Ich weiß, das er durch viele unangenehme Charaktere in der Vergangenheit besucht worden ist, aber es gibt eine klare Energie hier, zweifellos von den zwei Quellen, den Felsen selbst und der schönen Landschaft darum herum. Es ist eine Scham, das an den alten Festen hier zu viel von einer Partyatmosphäre entsteht. Dasselbe Problem geschieht in England mit Stonehenge - gefüllt mit 60,000 Menschen - viele von ihnen viel  zu viel trinkend.... Aber für uns war es hier pure Magie. Volkert Volkmann /I\  führte uns professionell durch die Steine und den Kraftplatz  und die 'Überraschung' - er traf hier für uns einige Vorkehrungen für ein abendliches Ritual – war sehr  außergewöhnlich. Die brennenden Fackeln, die alten Gesänge, die Schwan-Geschichte und der dazugehörige Tanz - verwandelten alle Teilnehmer  dieses  Abends, Ein Ereignis, dass  ich nie vergessen werde. Das war ganz einfach bemerkenswert!

Druiden können gut denkwürdige Ereignisse schaffen - ein Teil einer Arbeit eines Druiden scheint zu sein die Welt wieder zu verzaubern, so das  nichts  mehr 'Gewöhnliches ' vorhanden ist .

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, mich bei jedem zu bedanken, der die Tour möglich machte- alle Teilnehmer (und es war sehr gut , Mitglieder des Ordens der Barden, Ovaten und Druiden zu treffen, die ich bisher noch nicht getroffen hatte, auch wenn  wir manchmal schon seit Jahren durch die Post oder E-Mail kommuniziert hatten); Volkert und den Mitglieder seiner Grove (OBOD Nemeton Dearraich Grove), die lange Wege in Kauf nahmen, um einen sensationellen Abend für uns zu schaffen; die zwei Reinharts ( sie wissen warum!); Steffi, für  wirklich gute Fotos und Bjorn , der die schöne kleine Filmaufnahme machte, die Sie auf diesem blog sehen können; Stefan von Arun Verlag, der das Druid Craft Tarot auf Deutsch veröffentlicht, und mit dem ich lange und intensive Gespräche über schwierige Themen genoß;  und Dirk Grosser vom Aurum Verlag, der die Pflanzen- und Druiden - Tierorakel auf Deutsch veröffentlichte, und der den größten Teil der Tour organisierte. Danke für die Fürsorge und bemerkenswerte Unterstützung, die sie für ihre Autoren übernehmen. Danke!

 

Kommentar eines Teilnehmers

Der Kreis

Da ich in Bielefeld aufgewachsen bin, war ich schon als Kind öfters an den Externsteinen. Und in den letzten Jahren war ich immer mal wieder dort, habe auch meiner Tochter schon die "größten Steine auf der ganzen Welt" gezeigt. Ich habe auch Einiges über die Steine, ihre Geschichte und Bedeutung gelesen. Dennoch: Gestern habe ich sie mit ganz neuen Augen gesehen...

Mit Philip und Volkert Volkmann, einem weiteren Druiden des OBOD, waren wir mit einer ca. dreißigköpfigen Gruppe an den Steinen, wanderten, hörten Geschichten, lauschten der Harfe, schlossen den Kreis, öffneten den Kreis, tanzten, sangen, lachten...

Und am Ende des Tages standen wir im Wald und waren Teil eines druidischen Rituals, grüßten den Norden, den Osten, den Süden und den Westen, die Sonne, den Mond, die Sterne, die Pflanzen, die Tiere, die Steine und die Menschen.

Jeder trank aus dem Horn, das man nicht abstellen, sondern nur weitergeben kann. Jeder sagte, worauf er trank: Auf den Frieden , auf die Stille, auf die Kraft guter Geschichten, auf die Gesundheit unserer Kinder, auf die Freude, den Gesang, die Liebe, die Kreativität, die Inspiration und viele andere gute Dinge. Gute Dinge, die in unseren Herzen ruhen und denen wir leider viel zu selten Ausdruck verleihen.

Vielen Dank an alle, die dabei waren - und vor allem an Volkert und seine Freunde aus Frankfurt, die alles so wunderbar vorbereitet hatten.

Auf alles Gute in dieser Welt,

Dirk

Quelle: Reisetagebuch www.carr-gomm.blogspot.com

 

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