6. Celtival in Broceliande

Eine Delegation der CDG bereiste auch in diesem Jahr wieder die Bretagne. Auf Einladung des Druiden Bran Du eröffneten wir das Celtival mit Harfenspiel und Gesang. Glücklicherweise begleitete auch diesmal unser Dolmetscher Alain die gesammte Veranstaltung über die Woche, und so war es möglich auch sehr schwere Fragen auf den Punkt genau zu beantworten.Es gab viele interessante Vorträge und an jedem Abend ein Konzert der verschiedenen Barden und Musiker die von überall angereist waren.

Ein besonderes Highlight war auch die totale Mondfinsternis die wir in der sternklaren Vollmondnacht in aller Ruhe am Mirroir des Fees betrachten konnten.In dieser Nacht hatten sich fast alle Mitglieder der Comardiia auf den Weg gemacht um ganz nebenbei im Zauberwald von Breclien ein Picknick zu machen. Das Festival war an allen Tagen gut besucht und unsere Gastgeber Serge und Christel haben keine Gelegenheit ausgelassen uns zu verwöhnen.

Es gab die Spelialitäten des Hauses, Crepes in allen Varianten vom Feinsten, dazu guten Cidre und kaltes Telenn Du für die Freres Telen Du lac. Es war ein schönes Wiedersehen mit den anderen Musikern und immer wieder wurde der mächtige Wald von Gesang und Musik erfüllt.

Bereits morgens wurde etwas für die druidische Fitness getan um gut in den Tag zu starten. Dazu halfen sowohl Meditation als auch Tanz. Eine gute Art den Tag zu beginnen wie wir alle aus Erfahrung wissen. Um die Mittagszeit gab es dann Ausflüge in den Wald.Ein guter Platz zum Harfenspiel an heiliger Quelle. Es fanden sich immer mehr Besucher ein die vom feinen Klang der Phosphotbronze Saiten zum Träumen gebracht wurden.

Ein besonderer Augenblick an einem besonderen Platz . hier stehen die Tore zur Anderswelt weit auf. Einigen Zuhörern liefen die Tränen der Freude über die Backen: Wie wunderschön wenn man den einzigartigen Zauber des Augenblicks geniessen kann. Wenn man sich in der Region gut auskennt, kommt man nicht drum herum sich die uralten Bäume dieses Waldes an zu sehen.

Da einige unserer Freunde angereist waren, die unsere Präsentation im Kreis der Weisheitstradition begleitet hatten, war es möglich einen Teil des Programmes live auf zu führen und die Power Point Präsentation an zu sehen (siehe auch unter www.Keltenharfe.de) Eine Überraschung erlebte auch der Meisterbarde Ozegan auf dem Schloss vom Komper. An diesem See hat der Ritter Lancelot der Sage nach von den Feen sein Schwert bekommen.Um diesen Platz ranken viele Mythen und Erzählungen. Es erwarteten Ihn und seine Frau Claudia zwei unserer Harfenspieler unter einer tausend Jahre alten „Merlinseiche“ um das Programm spontan zu gestalten. Sie waren von den Organisatoren eingeladen worden Was für eine Freude alte Freunde zu treffen. Die vielen Gäste, die gekommen waren, erlebten eine besondere Performance mit traditionellen Liedern und Texten aus der Bretagne.Dazu erzählte der Barde von den alten Geschichten dieses Schlosses. Es kamen immer mehr Zuhörer bis der ganze Platz voller Menschen war die interessiert zuhörten.

Am Ende waren alle begeistert im wahrsten Sinne des Wortes. Die Künstler erhielten tosenden Beifall. Am Abend waren die Harfenspieler wieder auf dem Celtival am spielen Die Zeit war wie immer viel zu kurz und nach einer Woche mitten im Wald hatte man das Gefühl grade angekommen zu sein. Am letzten Tag des Celtival kamen nocheinmal richtig viele Besucher. Sie waren Vertreter verschiedener Clairieres dh. Druidengruppen die extra angereist waren um das keltische Lugunasatis miteinander zu feiern.

Der Platz war reichhaltig geschmückt worden und hatte schon vor dem eigentlichen Ritual eine ganz besondere Ausstrahlung bekommen. Jeder hatte während der Woche dazu beigetragen, ein großes Kunstwerk zu gestalten. Moos, Äste und Rinde waren um ein großen Triskell aus den roten Steinen der Gegend gelegt worden und bildeten so ein gewaltiges Mandala unserer alten druidischen Tradition.

Die Teilnehmer bildeten eine lange Reihe und jeder wurde persönlich in der Kreis eingeladen. Die Druiden gestalteten das Ritual gemeinsam, sprachen Gebete, sangen die alten Lieder und wurden von dem zauberhaften Spiel der Bardenharfen begleitet. Die Geister des Platzes waren ziemlich durstig und holten sich ihren Teil. In der Hitze des Tages hatten sich die Chouchen Flaschen so erhitzt, das die Korken von selbst heraus poppten. Zum Glück war immer noch genug für alle Gäste da und keiner musste den Platz durstig verlassen.

Der letzte Abend war voller Geschichten und Musik die erst spät im Wald verstummten. Die Zeit zum Abschied nehmen war gekommen. Was für ein wunderschönes Treffen das die unterschiedlichsten Menschen im druidischen Geiste vereinte.

Dieses Treffen hatte ein besonderes Flair, wir alle teilen ein wunderbares Geheimnis das und Herz zu Herz verbindet..Ein leuchtendes Band der Liebe das uns alle vereint.

Wir sind wieder zurück gekommen, so wie es die Prophezeihung des Gwenchlan verkündete.

Danke Belatimara, Oona, Sidhana, Bran Du, Compte Gilbert, Ozegan und Claudia, Erwan Porz –Even, Artio, Adragante, Gwendoline, Willowmoon, Pascal, Donarbuddy Fenrohir+Fearrac Le Freres de Telenn Du

Danke unseren Freunden von der Taverne Breclienn für den tollen Support, dem besten Dolmetscher Alain für seine tolle Hilfe, Jessica für die Orga, Christoph dem Baummann, Stefan Coer de arbre,

DANKE DANKE DANKE
Gwir yn erbyn y bid

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